Welcome to Matala

Kreta Tag 12 bis 14: Über Agia Galini ins Hippiedorf Matala

Mit Zwischenstopp im netten Küstenörtchen Agia Galini fahren wir zum Finale unserer kleinen Reise durch den Westen von Kreta – dem Hippiedorf Matala. Hier stehen Schwimmen und wandern zu den Nachbarstränden auf dem Plan. Wegen seiner besonderen Lage am Ende einer geschützten Bucht und seinen Höhlen, die in der Steinzeit entstanden und in den 60er und 70 Jahren von Hippies besiedelt wurden, ist Matala eines der bekanntesten Ziele auf Kreta.

Wir verlassen mit schwerem Herzen Preveli

Ein einsamer Morning-Swim nochmals rüber zum Preveli-Strand, dann ein Cappuccino in der Strand-Taverne und schon geht’s los. Erst entlang dem zwar frisch geteerten, jedoch von den Unwettern der letzten Woche stark mitgenommen Ufersträßchen mit zahllosen Abbrüchen, dann steil hinauf in die Berge der Küstenregion. Einzelne kleine weiße Städtchen liegen entlang des Weges, man kann an der Straße lokalen Honig und Olivenöl direkt vom Hof kaufen.

Wilde Südküste zwischen Preveli und Agia Galini
Wilde Südküste zwischen Preveli und Agia Galini

Bummel durch Agia Gallini

Nach einer guten Stunde erreichen wir Agia Galini. Wir parken oberhalb der Ortes und steigen den steilen Weg zum Beach hinunter. Der breite Strand ist gesäumt von Restaurants und ist insgesamt sehr gut ausgestattet, aber auch äußerst touristisch, was vielleicht etwas den Charme trübt. Oberhalb liegen einige Hotels mit hervorragender Aussicht.

Strand von Agia Galini
Strand von Agia Galini

Mal sehen, was der eigentliche Ort Agia Galini so zu bieten hat. Eine Promenade führt hinüber, entlang dem durch ein langes Kai vor den Wellen geschützten Hafenbecken.

Pantheon in Agia Galini
Pantheon in Agia Galini

Etliche Restaurants sammeln sich im Halbrund vor dem zentral gelegenen Parkplatz und ziehen sich steil am Hang hoch. Wir wählen das Pantheon für Salat und Frappé, gut war’s.

Hafen von Agia Galini
Hafen von Agia Galini

Einkaufen in Pitsidia

Obwohl uns Agia Gallini insgesamt gut gefällt, zieht es uns weiter in Richtung Matala. Zuvor aber noch ein Stopp in Pitsidia. Das etwas verschlafene kleine Örtchen liegt 3 km vom Meer entfernt und bietet gute Unterkünfte für alle, denen der Trubel in Matala zu viel ist, aber trotzdem in der Nähe des Meeres bleiben wollen.

Wir sind aber wegen der “Onira Traumfabrik” hier. In einer 125 Jahre alten Olivenölfabrik befindet sich ein Ladencafé – Kunsthandwerk kombiniert mit Entspannung, Musik hören, lesen, und guten Kaffee genießen.

Kamilari Jewellery
Kamilari Jewellery

Der handgefertigte Schmuck wird in der Werkstatt in Kamilari selbst hergestellt: kamilari-jewellery.com

Unser Ring von der Traumfabrik
Unser Ring von der Traumfabrik

Verkauft werden neben Schmuck auch Textilien, Keramik, Olivenholzobjekte, Taschen und vieles mehr. Zwei Ringe wechseln hier den Besitzer…

Angekommen im Hippiedorf Matala

Ein paar Minuten später  ist das Ziel erreicht – Matala. Wir haben wie immer nichts vorgebucht und entscheiden uns spontan so für das Hotel Nicos. Sehr gepflegte Anlage mit schönen Zimmern! Pro Nacht bezahlen wir 60€.

Hotel Nikos in Matala
Hotel Nikos in Matala

Das Villa Sylvia hatte leider nichts frei und im Eva Marina (beide in der selben Straße) haben wir niemanden angetroffen; beide wären gute Alternativen gewesen. Das Zwei Brüder, in dem wir vor 10 Jahren gewohnt haben, ist heute ein Boutique-Hotel und uns zu teuer geworden.

Schnell an den Strand. Hier hat sich in den letzten 10 Jahren kaum etwas verändert.

Frühmorgens ist der Strand von Matala noch menschenleer
Frühmorgens ist der Strand von Matala noch menschenleer

Die halbrunde Bucht ist weitgehend von Sonnenschirmen samt Liegen eingenommen, jedoch in optimal ausreichendem Abstand zueinander (vielleicht wegen Corona…?).

Abendstimmung am Matala Beach
Abendstimmung am Matala Beach

Wir entspannen am zu Ende gehenden Nachmittag und freuen uns über einen perfekten Sonnenuntergang exakt gegenüber.

Perfekter Sunset am Matala Beach
Perfekter Sunset am Matala Beach
Essen gehen in Matala

Unser Abendessen im George’s Yard, sehr zu empfehlen! Lammtopf mit Ofenkartoffeln.

Links das "George's Yard"
Links das “George’s Yard”

Ein guter Tipp zum Frühstücken ist auch die “Mama’s Bakery”. Diverse süße und handfeste Köstlichkeiten, sowie überraschend guter Cappuccino lassen den (inzwischen fortgeschrittenen, siehe täglicher Morning-Swim) Tag grandios beginnen.

Frühstück in Mama's Bakery
Frühstück in Mama’s Bakery

Befindet sich mitten in Matala, in der Shopping- und “Fress-“Meile.

Shoppen & Genießen in Matala
Shoppen & Genießen in Matala

Ein weiterer Vorschlag zum gut Essen mit perfektem Ausblick ist das Scala: Ein Fisch-Restaurant mit Parade-Blick über die gesamte bucht. Exzellentes Essen inklusive.

Fischplatte für 2 im Scala
Fischplatte für 2 im Scala

Wir haben uns die riesige Meeresfrüchte-Platte gegönnt (40€ für 2 Personen) und den farbenfrohen Stimmungswechsel im Abendlicht genossen.

Wanderung zum Red Beach

Dauert etwa eine halbe Stunde bis 45 Minuten. Man kann wählen zwischen zwei Aufstiegsmöglichkeiten: entweder aus dem Ortszentrum, da hat man einen tollen Blick zurück über ganz Matala; oder am Ende der Hotelstraße gleich nach den Parkplätzen. Letzterer ist etwas schneller, dafür steiler.

Wanderung hinüber zum Red Beach
Wanderung hinüber zum Red Beach

Nach Überquerung des Sattels (Halbzeit) bietet sich ein herrlicher Blick auf die gesamte Bucht des Red Beach. Je nach Wind und Wellengang leuchtet das Wasser von extrem türkis bis dunkelblau. Der Strand ist offiziell für FKK gedacht, doch unten herrscht ein gesunder Mix aus nackigen und bekleideten Sonnenhungrigen.

Abstieg zum Red Beach bei Matala
Abstieg zum Red Beach bei Matala

Eine Einkehr in der Mojito Bar lohnt, die Auswahl u.a. an Cocktails (Nomen est Omen) und das unschlagbare Ambiente verleiten allerdings den einen oder die andere zu unsachgemäßem Umgang damit, was den Rückweg nach Matala durchaus erschweren kann.

Mojito Bar am Red Beach
Mojito Bar am Red Beach
Matala von oben
Matala von oben

Einen Plan B mit Abholung per Boot haben wir auf jeden Fall nicht ausmachen können. Schuhwerk ist generell gutes empfohlen, die gesehene Bandbreite reicht allerdings von steigeisenfesten Bergschuhen über Flip-Flops bis barfuß.

Wie jedes Mal – alle Verlinkungen und Namensnennungen sind keine Werbung.

Und – die Empfehlung an alle Hippies und Nicht-Hippies:
TODAY is LIFE – TOMORROW never comes 🙂

Today is Life, Tomorrow never comes
Today is Life, Tomorrow never comes

Ευχαριστώ πολύ für’s lesen unserer Berichte und Αντιο σας.

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