Die nehmen wir besser nicht mit...

Rundwanderung ums Bernrieder Filz am Starnberger See

Spätsommerlich präsentiert sich die wunderbar abwechslungsreiche Landschaft im Naturschutzgebiet Bernrieder Filz am Starnberger See. Stille Wald- und Wiesenwege, Moorweiher und zwischendurch immer wieder Bergblick satt! Ideal für eine lange Nachmittagsrunde an einem traumhaften Sonntag, der seinem Namen alle Ehre macht!

Los geht’s!

Wir starten im kleinen Dorf Haunshofen. Der Weg führt auf einem Feldweg durch weite Wiesenlandschaften, bevor wir in den Wald eintauchen und schon bald den Gallaweiher erreichen.

Gallaweiher bei Bernried am Starnberger See
Gallaweiher bei Bernried am Starnberger See
Rast am Gallaweiher
Rast am Gallaweiher

Dort bietet sich auf einer Liege an einer Infotafel die erste sonnige Rast mit Blick auf den Weiher an. Die Tafel ist übrigens zweiseitig – während auf der vorderen Seite spirituelle Texte auf Achtsamkeit im Umgang mit der Natur mahnen, finden sich auf der Rückseite Informationen zur Historie von Fischzucht und Weiher-Anlagen. Sehr interessant!

 

Still ruht der Gallaweiher
Still ruht der Gallaweiher

Die Stille ist faszinierend – wenn man bedenkt, ein paar Kilometer weiter ist der wilde Trubel am Starnberger See…

Wir genießen die Pause bei einer ersten Brotzeit!

Ungern brechen wir wieder auf und gelangen zum imposanten Gestüt Ammerland.

Jungrinder beim Gallaweiher
Jungrinder beim Gallaweiher

Ärgerlicherweise ist das Betreten für Unbefugte verboten, da zählen wir wohl dazu. Egal, eine paar hundert Meter weiter geht’s trotzdem wieder rein in den Wald, wir erreichen den Neusee.

Wegweiser beim Neusee nähe Bernried
Wegweiser beim Neusee nähe Bernried

Hier wandern wir auf dessen Westseite entlang, blöderweise beinahe weglos. Im Osten hätt‘s einen ordentlichen Weg gegeben… Überhaupt etwas komisch wirkt, dass der See seit 2014 trocken gelegt wurde. Im verlinkten Bericht gibt’s einige Informationen, wie es dazu gekommen ist…

Am Umkehrpunkt

Trotz beschwerlichem Umweg und im Anschluß einigen Abstechern in den Wald hinein (Schwammerl suchen, heute aber leider nicht von Erfolg gekrönt…) gelangen wir schließlich zum südlichsten Punkt unserer Wanderung, dem Nußberger Weiher.

Idylle am Nußberger Weiher
Idylle am Nußberger Weiher

Idyllisch liegen die Höfe hier an den Fischweihern, die Gärten sind voller Blumen, Bilderbuch-Bayern eben!

Hof am Nußberger Weiher
Hof am Nußberger Weiher

Hier gibt’s dann auch ein kleines Verkaufshäuschen mit selbst hergestellten Produkten, gleich neben der Kapelle Nußberg. Da decken wir uns mit Wald- und Sommerhonig ein.

Gleich darauf biegen wir gen Westen ab, balancieren bald über Stege durch‘s Moor und erreichen schließlich das kleine Jenhausen.

Nach dem Abzweig nach Holzmühle erklimmen wir schließlich noch eine Anhöhe, genießen traumhaften Bergblick in der Abendsonne sowie die spärlichen Reste unserer Brotzeit.

Fernblick oberhalb Jenhausen
Fernblick oberhalb Jenhausen

Eine gute 3/4 Stunde ist‘s dann noch bis zum Auto zurück.

Ganze 17 Kilometer umfasst die Rundtour, super gemütlich gelaufen mit diversen Pausen waren wir 5 Stunden unterwegs. Sehr wenig frequentiert übrigens! Daher ist diese Region ein echter Tipp für Naturgeniesser!

Hier die Karte zur Übersicht

Für alle, die reinzoomen und sich wundern: die Abstecher abseits des Wegs dokumentieren unsere erfolglosen Versuche, einige Schwammerl für’s Abendessen zu finden…

 

Hier gibt’s die Tour zum Download als gpx-Datei – Achtung, es handelt sich um ein zip-file, in der die gpx (für Garmin-Geräte) integriert ist. Dieser Umweg ist notwendig, da die Software der Webseite leider keine gpx-Dateien direkt unterstützt.

Nach der Tour noch ein Absacker?

Wer dann Appetit bekommen hat – in Haunshofen gibt‘s den Dorfwirt, wir fahren aber ein paar Kilometer weiter nach Wilzhofen und kehren beim Gasthaus Guggemoos ein. Liegt direkt am Bahnhof und ist ebenfalls Bayern pur. Ein bisschen Old-Style vielleicht, dafür aber mit richtig Charme!

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